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[2008/1 - 3] Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen passen zur Manie?
  1. Der Betroffene überschätzt sich selbst.
  2. Es bestehen hypochondrische Züge.
  3. Es kommt zu Assoziationslockerungen.
  4. Es besteht ein erhöhtes Schlafbedürfnis.
  5. Es kommt zu Minderwertigkeitsgefühlen.
  • Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.
  • Alle Aussagen sind richtig.

[2010/1 - 27) Einfachauswahl

Verschiedenste körperliche Symptome werden von einer Patientin berichtet, obwohl ausrei­chende organische Befunde nicht nachweisbar sind.

Welche der folgenden diagnostischen Kriterien (nach ICD-10) gelten für eine Somatisie­rungsstörung?

  • Die Symptome sind kurzfristig wechselnd und vorübergehend.
  • Die Beschwerden können sich auf jeden Körperteil oder jedes Körpersystem beziehen.
  • Die Patientin hat eine übermäßige Angst oder Befürchtung, an einer schweren, fortschreitenden Erkrankung zu leiden.
  • Die Beschwerden stehen in zeitlichem Zusammenhang mit belastenden Erlebnissen.
  • Vermindertes Selbstwertgefühl und Antriebsschwäche fallen auf.

[F 16. Prüfungsklausur 27) Einfachauswahl

Einfachauswahl

Während einer Psychotherapie übt eine Patientin mit Bulimie alternative Strategien, die sie zur Impulskontrolle und Unterdrückung eines Essanfalls einsetzen kann.

Welche psychotherapeutischen Richtung ist die Vorgehensweise am ehesten zuzuordnen?

  • Gesprächspsychotherapie
  • Psychoanalyse
  • Systemische Psychotherapie
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie

[F 6. Prüfungsklausur 14) Aussagenkombination

Aussagenkombination

Eine Schizophrenie weist u. a. folgende Negativsymptome auf:

  1. Negativismus
  2. emotionale Verarmung
  3. Gedankeneingebung
  4. sozialer Rückzug
  5. Neologismen
  • Nur die Aussage 2 ist richtig.
  • Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
  • Alle Aussagen sind richtig.

[F 2. Prüfungsklausur 5) Einfachauswahl

Einfachauswahl

Ein Patient leidet seit Jahren unter allgemeiner Anspannung, die bei beruflichen und pri­vaten Anforderungen starke Schmerzen und Erschöpfung bewirken. Autogenes Training und progressive Muskelrelaxation konnten dem Patienten nicht nahe gebracht werden, da er grundsätzlich nicht annahm, die Anspannung seiner Muskulatur beeinflussen zu kön­nen.

Welches zusätzliche Verfahren kann noch am ehesten eingesetzt werden, um den Patien­ten bei der Erlernung eines Entspannungsverfahrens zu unterstützen?

  • Bestrafung
  • Verstärkerentzug
  • Reizüberflutung
  • Biofeedback
  • Gedankenstopp

[F 10. Prüfungsklausur 4) Aussagenkombination

Aussagenkombination

Bei einer drogeninduzierten Psychose können folgende Symptome auftreten:

  1. starke Angst
  2. Leibmissempfindungen
  3. Verfolgungserleben
  4. Ekstase
  5. dranghafte Geschäftigkeit
  • Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
  • Alle Aussagen sind richtig.

[F 4. Prüfungsklausur 27) Aussagenkombination

Aussagenkombination

Das präsuizidale Syndrom (nach RINGEL) wird durch folgende Symptome beschrieben:

  1. Die Wertewelt des Patienten ist eingeengt.
  2. Der Patient phantasiert seinen Suizid.
  3. Der Patient zieht sich zurück, ist sozial isoliert und vereinsamt.
  4. Es kommt zu Aggressionsstauung und Aggressionsumkehr.
  5. Der Patient erlebt Ausweglosigkeit.
  • Nur die Aussage 4 ist richtig.
  • Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
  • Alle Aussagen sind richtig.

[2005/2 - 1] Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zu den quantitativen Bewusstseinsstörungen zählen:

  1. Bewusstseinsengung
  2. Somnolenz
  3. Sopor
  4. Koma
  5. Bewusstseinsverschiebung
  • Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
  • Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
  • Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
  • Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
  • Alle Aussagen sind richtig.

[F 8. Prüfungsklausur 24) Mehrfachauswahl

Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Verfahren oder Techniken darf dieser Therapeut anwenden, der eine auf das Gebiet der heilkundlichen Psychotherapie be­schränkte Erlaubnis nach dem Heilp­raktikergesetz besitzt?

Wählen Sie zwei Antworten!

  • Psychoanalyse
  • Lymphdränage
  • Psychopharmakotherapie
  • Testpsychologische Untersuchungen
  • Diätverfahren

[2010/1 - 5) Mehrfachauswahl

Welche Aussagen zur vaskulären Demenz sind zutreffend?

Wählen Sie zwei Antworten!

  • Beeinträchtigungen von Intelligenz und Merkfähigkeit sind selten.
  • Vaskuläre Demenzen treten in den westlichen Ländern häufiger auf als z.B. die Alzheimer-Krankheit.
  • Typisch sind wiederholte zeitweise akute Verschlechterungen.
  • Frühe Behandlung der Risikofaktoren kann die Erkrankung weitgehend vermeiden oder an ihrem Fortschreiten hindern.
  • Die Ursache für diese Art der Demenz ist bis heute nicht bekannt.

[2009/1 - 25] Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Antworten treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!

Verhaltenstherapeutische Methoden und Techniken sind:

  • Problemlösetraining
  • Unbedingte Wertschätzung des Klienten durch den Therapeuten
  • Liegende Position des Patienten mit fehlendem Blickkontakt zum Therapeuten
  • Selbstsicherheitstraining
  • Aufforderung an den Patienten, frei zu assoziieren

[2004/1 - 4] Einfachauswahl

Bei einer Patientin mit einer Lähmung des linken Beines wird – nach Ausschluss einer neurologischen Ursache der Lähmungserscheinungen – der Verdacht auf eine psychische Störung geäußert. Während ihrer Anamneseerhebung kann als auslösende Situation im Vorfeld der Symptomatik der Versuch zur sexuellen Kontaktaufnahme zu einem Mann herausgearbeitet werden. Weil sie mit restriktiven Sexualnormen erzogen wurde, erlebt die Patientin ihre sexuellen Bedürfnisse ambivalent.

 

Mit welchem psychoanalytischen begriff lässt sich der innerpsychische Prozess, der zur Konversionssymptomatik geführt hat, am zutreffendsten kennzeichnen?

  • Negative Übertragung
  • Reaktionsbildung
  • Spaltung
  • Sublimierung
  • Über-Ich- / Es-Konflikt

[2004/2 - 27] Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen über die Inhalte psychoanalytischer Einzeltherapien bei neurotischen Patienten sind zutreffend:
  1. Einüben von Entspannungstechniken
  2. Systematisches Einüben von Verhaltensmustern, wie Selbstbehauptung oder Kontaktfähigkeit
  3. Bearbeitung der persönlichen Beziehung zwischen Patient und Therapeut
  4. Kennenlernen von bis dahin unbewussten Persönlichkeitsanteilen
  5. Einblick gewinnen in die eigene Gefühls- und Wunschwelt
  • Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
  • Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
  • Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
  • Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
  • Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

[F 5. Prüfungsklausur 11) Einfachauswahl

Einfachauswahl

Für die Schizophrenie ist folgende formale Denkstörung typisch:

  • Perseveration (Haften der Gedanken)
  • überwertige Idee
  • Denkzerfahrenheit
  • Gedankenentzug
  • Ideenflucht

[F 1. Prüfungsklausur 3) Einfachauswahl

Einfachauswahl

Optische Halluzinationen kommen typischerweise vor bei:

  • Alkoholhalluzinose
  • Delirium tremens
  • amnestischem Syndrom
  • posttraumatischer Belastungsstörung
  • schizomanischer Störung

[2009/2 - 17) Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Abwehrmechanismen sind z.B:

  1. Traumdeutung
  2. Rationalisierung
  3. Narzissmus
  4. Verschiebung
  5. Isolierung
  • Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

[2006/1 - 20] Einfachauswahl

Bei der sog. lavrierten Depression stehen im Vordergrund der Beschwerdeschilderung:
  • Körperliche Beschwerden
  • Antriebsminderung
  • Selbstmordphantasien
  • Affektive Beeinträchtigungen
  • Denkstörungen

[2009/2 - 23) Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!

Ein delirantes Syndrom ist unter anderem gekennzeichnet durch:

  • Bewusstseinsstörung
  • zeitliche Desorientierung
  • längerfristig bestehende Symptomatik
  • schleichender Beginn
  • Schlaf-Wach-Rhythmus ist ungestört.

[2009/1 - 10] Mehrfachauswahl

Was sind diagnostische Kriterien (nach ICD-10) für eine depressive Episode?

Wählen Sie zwei Antworten!

  • Schlafstörungen
  • Dauer von mindestens 6 Monaten
  • Gedächtnisstörungen
  • Affektinkontinenz
  • Gewichtsabnahme

[2010/2 - 20) Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zu den Ich-Störungen zählen:

  1. Derealisation
  2. Parathymie
  3. Gedankenausbreitung
  4. Negativismus
  5. Gedankenabreißen
  • Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
  • Alle Aussagen sind richtig.

[2010/2 - 28) Einfachauswahl

Welche Aussage zur Hebephrenie trifft zu?

  • Die Hebephrenie ist eine Erkrankung, die sich bereits vor der Pubertät – meist mit 4 bis 5 Lebensjahren - manifestiert.
  • Charakteristisch für die Hebephrenie sind die akustischen Halluzinationen, die von Vorschulkindern oft als singende Chöre beschrieben werden.
  • Die Hebephrenie zählt zu den x-chromosomal vererbbaren Erkrankungen und wird somit vorwiegend auf weibliche Nachkommen vererbt.
  • Bei der Hebephrenie bleiben das Bewusstsein und die Orientierung in den allermeisten Fällen erhalten.
  • Die Hebephrenie hat nach der Pubertät eine gute Prognose.

[F 10. Prüfungsklausur 20) Aussagenkombination

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Mögliche Verlaufsformen einer Schizophrenie sind:

  1. vielphasischer Verlauf mit psychopathologischer Remission
  2. schubförmiger Verlauf mit typischen schizophrenen Residualzuständen
  3. Auftreten von Rezidiven, die einer Depression ähneln
  4. gradlinig progredienter Verlauf mit dem Ausgang typisch schizophrener Denkstörun­gen
  5. in der überwiegenden Zahl entstehen schwerste Residuen.
  • Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.

[F 8. Prüfungsklausur 26) Einfachauswahl

Einfachauswahl

Eine depressiv wirkende Patientin berichtet, dass ihr Mann vor zwei Jahren vorzeitig pensi­oniert wurde und zunächst wenig aktiv, dann zunehmend vergesslich sei und sich in letzter Zeit wie ein kleines Kind hilflos verhalte – so bemerke er nicht, dass er oftmals unvollstän­dig angezogen herumlaufen würde. Auch sei er deutlich reizbar und schlechter Laune.

Welche Verdachtsdiagnose haben Sie im Blick auf den Ehemann?

  • Anhaltende Stressreaktion (burn-out)
  • Dissoziale Persönlichkeitsstörung
  • Demenz
  • Ganser-Syndrom
  • Depression

[2009/1 - 3] Einfachauswahl

Welche Aussage zur Demenz trifft zu?
  • Kennzeichen der vaskulären Demenz (arteriosklerotische Demenz) ist der schleichende Beginn bei Fehlen körperlicher Begleitbefunde.
  • Charakteristisch für die Demenz bei Alzheimer-Krankheit ist der plötzliche Beginn der Erkrankung mit rascher Verschlechterung.
  • Die Alzheimer-Krankheit mit frühem Beginn (vor dem 65. Lebensjahr) zeigt gewöhnlich eine rasche Progredienz der Symptome.
  • Eine vorbestehende Intelligenzminderung (z. B. Down-Syndrom) schließt die Entwicklung einer Demenz aus.
  • Die Demenz bei Creutzfeld-Jakob-Krankheit ist durch einen besonders langsamen Verlauf gekennzeichnet.

[F 2. Prüfungsklausur 14) Mehrfachauswahl

Mehrfachauswahl

Wählen Sie zwei Antworten!

Welche Wahnformen begleiten am wahrscheinlichsten die depressive Episode (nach ICD 10)?

  • Größenwahn
  • Versündigungswahn
  • Capgras-Syndrom
  • (Sensitiver) Beziehungswahn
  • Verarmungswahn

[F 16. Prüfungsklausur 21) Aussagenkombination

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zur dissoziativen Störungen trifft (treffen) zu?

  1. Eine körperliche Ursache der Beschwerden muss ausgeschlossen werden
  2. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen
  3. Die Betroffenen geben von such aus ungelöste seelische Konflikte als Ursache der Beschwerden an
  4. Es wird nach der Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10) zwischen dissoziativer Amnesie, dissoziativer Fugue und dissoziativem Stupor unterschieden
  5. Mit der alten Krankheitsbezeichnung „Hysterie“ besteht kein Zusammenhang
  • Nur die Aussage 4 ist richtig
  • Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
  • Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
  • Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
  • Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig

[F 5. Prüfungsklausur 24) Aussagenkombination

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen bei der psychotherapeutischen Behandlung chro­nischer Schmerzen zu?

Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordert, die Komplexität der Schmerzstörung im körperlichen und im seelischen Bereich zu erfassen. Für die psychotherapeutische Schmerz­behandlung gilt:

  1. Schmerzbedingte Einschränkungen im Alltag können erst aufgehoben werden, wenn die Schmerzen vom Patienten weniger stark empfunden werden.
  2. Zur Behebung der Schmerzen ist vorrangig die Bearbeitung frühkindlicher Kon­flikte geboten.
  3. Kern der psychotherapeutischen Schmerzbehandlung ist das Entdecken, Erproben und Erlernen schmerzhemmender Erlebens- und Verhaltensmuster.
  4. Um soziale Faktoren der Schmerzen nicht zu verstärken, sind diese Faktoren thera­peutisch nicht zu thematisieren.
  5. Therapieziel ist u. a. erhöhte Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit des Patienten, etwa durch Erlernen wirksamer Problemlösungsstrategien.
  • Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig.
  • Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
  • Alle Aussagen sind richtig.

[2010/2 - 22) Einfachauswahl

Eine 38-jährige Büroangestellte berichtet Ihnen, seit etwa 5 Jahren sehr häufig unter einer trüben und traurigen Stimmung zu leiden. Sie fühle sich erschöpft und könne nachts schlecht ein­schla­fen. Sie würde vermehrt grübeln. Sie gehe stets zur Arbeit, aber ungern.

Welche Erkrankung oder Störung liegt hier wahrscheinlich vor?

  • Multiple Persönlichkeitsstörung
  • Somatisierungsstörung
  • Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
  • Dysthymia
  • Zyklothymia