Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Aus- und Weiterbildungen in tiefenpsychologisch fundierten oder orientieren Verfahren sind in Deutschland fast durchgängig Ärzt/inn/en und Psycholog/inn/en vorbehalten. Dies ist in der Sache wenig begründet.
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapieverfahren können auch von nicht approbierten Therapeut/inn/en gut erlernt und erfolgreich angewandt werden, wenn die Methoden prägnant vermittelt werden und praktisch eingeübt werden können - die Weiterbildung Kurzzeittherapie steht dafür ein.
Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie kann sinnvoll durch Interventionsformen aus der Verhaltenstherapie und den humanistischen Psychotherapien ergänzt werden: in der Weiterbildung werden die Möglichkeiten des integralen Vorgehens verdeutlicht.
In Einzelarbeit, begleitet von den Dozenten, sowie in abwechselnd kleinen und großen Gruppen werden die Therapieschritte und -interventionen praktisch eingeübt, die zuvor anschaulich und gründlich erläutern wurden. Die grundlegenden tiefenpsychologischen Interventionen sind in der Praxis sofort anwendbar und sichern den erfolgreichen Therapieverlauf. Die eingeübten Interventionsformen sind für eine Vielzahl für Störungen anwendbar, hilfreich und sinnvoll.
In der Weiterbildung Tiefenpsychologie werden behandelt:
- therapeutische Orientierung und Perspektiven der tiefenpsychologisch orientierten Schulrichtungen
- Entwicklung und Beziehung in der Psychotherapie
- Das Begleiten der biographische Arbeit: Entdeckung unerkannter Horizonte
- Das Übertragungsgeschehen: Umgang mit neurotischen Anteilen
- Analyse der Beziehungsdynamik: die Begegnung mit eigenen Lebensmustern
- Bezug auf existential grundlegende Bedürfnisse: Aufdecken verschütteter Erfahrungen
- Eigenanalyse: das Aktivieren der "inneren Weisheit"
- Reise durch emotionale Schichten: das Heilen lang bestehender Verletzungen
- Paradoxe Interventionen: das Auflösen von Zwängen und depressiven Mustern
- Daseinsanalyse: Integration "innerer Ressourcen"


