Nächster Kursbeginn: 09.11.2019
Ort: Frankfurt am Main, DE
Kursgebühr: 1.650 €

Häufig gestellte Fragen zur Fortbildung Kognitive Verhaltenstherapie 


Kann in einer Fortbildung von 8 Einheiten eine psychotherapeutische Methode erlernt werden?


Das Erlernen einer psychotherapeutischen Methode ist ein lebenslanger Prozess. Aus der Erfahrung heraus liegt der Schwerpunkt in vielen Praxen von HeilpraktikerInnen für Psychotherapie insbesondere zu Beginn der Tätigkeit auf Depressionen, Anpassungsstörungen, Belastungsstörungen und Angststörungen. Gerade für diese Bereiche bietet die kognitive Verhaltenstherapie wirkungsvolle Werkzeuge für die Therapie sowie erprobte Therapiemanuale an, die Bestandteil der Fortbildung sind.

Ergänzend sind die wichtigsten Grundlagen der Verhaltenstherapie wie 

Gesprächsführung, Diagnostik, therapeutische Haltung und Beziehungsaufbau Bestandteil der Fortbildung. Auch die im Verlauf der Therapie wichtigen Punkte wie 

Reflexion eigener Ziele und therapeutischen Handelns und Zwischenbilanz gemeinsam mit dem Patienten werden aufgegriffen. 

Durch die Aufgliederung in Theorie, praktisches Erarbeiten und Einüben von Therapieschritten und Interventionen sowie Selbsterfahrung erarbeiten sich dieTeilnehmerInnen so praxisrelevante Therapiekonzepte und gewinnen durch das eigene Erarbeiten und den Austausch in der Gruppe Sicherheit für die eigene psychotherapeutische Tätigkeit.

Interesse an weiteren Krankheitsbildern wird aufgenommen. Sollte ausreichendes Interesse an bestimmten Themen bestehen, wird zukünftig ein Zusatzmodul angeboten. 

Enthalten die Seminarunterlagen auch Übungen, mit denen die Interventionstechniken nach Seminarschluss weiter erprobt und geübt werden können?


Alle im Kurs besprochenen und geübten Interventionen und Übungsaufgaben werden den TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt und können im Seminar, aber auch in Eigenregie praktiziert werden. 

Ferner enthalten die Seminarunterlagen alle Charts aus den jeweiligen Kursmodulen zur Verfügung gestellt.

Was bedeutet es, dass alle Charts aus den jeweiligen Kursmodulen zur Verfügung gestellt werden – gibt es kein Skript?


Gerade im Bereich der Verhaltenstherapie gibt es evidenzbasierte Therapiemanuale – und für nahezu jedes Krankheitsbild sowie die wichtigsten Informationen und Interventionen mehr als ausreichend Fachliteratur, quasi ein „Kochrezept“. Man könnte diese evidenzbasierten Therapiemanuale nur in eigenen Worten erneut aufbereiten.

Deshalb haben sich die Dozenten bewusst gegen eine weitere Abhandlung entschieden und die in der Fortbildung vorkommenden Themen in Charts übersichtlich aufbereitet. Geeignete und fundierte Literaturhinweise, also „Kochrezepte“, werden ergänzend je Thema zur Verfügung gestellt.

Für wen eignet sich die Fortbildung?


Die Weiterbildung ist speziell für HeilpraktikerInnen und HeilpraktikerInnen Psychotherapie konzipiert, die psychische Störungen gemäß ICD-10 (F-Diagnosen, demnächst ICD 11, 06-Diagnosen) in eigener Praxis behandeln möchten. Sie eignet sich sowohl für die Prüfungsvorbereitung als auch als Vorbereitung auf die therapeutische Tätigkeit nach bestandener Prüfung. 

Ist es möglich, die Verhaltenstherapie mit anderen Techniken aus Psychotherapie und Coaching zu verbinden? 


Jeder TherapeutIn arbeitet mit den Methoden, die zur jeweiligen Persönlichkeit passen – häufig methodenübergreifend. Und so kann auch die Verhaltenstherapie mit anderen Methoden ergänzt werden, z. B. mit Gesprächstherapie, systemische Methoden, traumatherapeutischen Methoden, Achtsamkeit, Entspannungstherapie und vielen mehr. Auch kognitive Verfahren, die mit der Vorstellungskraft eines Menschen arbeiten, ergänzen sich gut mit der Verhaltenstherapie.