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Die Form der Weiterbildung / Fortbildung

Grundlegende Säulen einer Psychotherapie-Ausbildung sind Selbsterfahrung, Theorieseminare, Supervision und klinische Erfahrung. Ziel der Ausbildung ist es, die theoretischen und klinischen Perspektiven in der therapeutischen Situation und entsprechend der aktuellen Therapiebeziehung eigenständig in sinnvolle, d.h. in heilsame Interventionen zu übersetzen.

Die Theorie - Impulse zur Veränderung
In unseren Seminaren werden die unterschiedliche Theorieaspekte aus der mittlerweile 100jährigen Geschichte der Psychotherapie vorgestellt und so erläutert, dass praktische Bezüge sogleich einleuchten und die Integration unterschiedlicher Schulrichtungen möglich wird.

Über Charts, Literaturhinweise, handouts, mündliche Präsentation und fallbezogenen Diskussionen (Plemum, Kleingruppen) werden im Seminar die Theorieaspekte lebendig präsentiert und mit praktischen Übungen verknüpft.

Die Praxis –  triadische Arbeit, Falldarstellung und Intervision

Es wird empfohlen, therapeutische Selbsterfahrung zu suchen. Im Seminar werden Aspekte der Selbsterfahrung durch die triadische Arbeit integriert: die Teilnehmenden üben mit- und aneinander die jeweiligen therapeutischen Interventionsformen; in dieser Übungsform nimmt jeweils eine Person die Rolle des/der TherapeutIn, eine weitere die Position des/der PatientIn ein, während eine dritte Person supervidierend begleitet.

Mittels von Fall-Präsentationen werden im Seminar klinische Erfahrungen und Perspektiven eingeholt – die Fälle entstammen aus der Praxis des Seminarleiters und, im Verlaufe des Seminars, der Teilnehmenden im Seminar. In verschiedenen Intervisions-Formaten werden diese Fälle kollegial besprochen. Zusätzlich werden externe Supervisionen eigener Behandlungsfälle im Seminar empfohlen und berücksichtigt.